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Tinghsa Bells

FEDERATION CYNOLOGIQUE INTERNATIONALE (AISBL)

TT Standard
FCI - Standard Nr. 209 - TIBETAN TERRIER
ÜBERSETZUNG: Internationaler Klub für Tibetische Hunderassen
e.V., ergänzt und überarbeitet Christina Bailey, durch den VDH
überprüft / Offizielle Originalsprache (EN).

URSPRUNG: Tibet (China)
PATRONAT: Großbritannien
DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN OFFIZIELLEN STANDARDS: 22.08.2017.
VERWENDUNG: Begleithund
KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 9 Gesellschafts- und Begleithunde.
Sektion 5 Tibetische Hunderassen. Ohne Arbeitsprüfung.


KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS:
Trotz seines Namens ist der Tibet-Terrier kein Terrier, sondern ein Hütehund, der außerdem von Händlern als Wachhund auf ihren Reisen nach und von China benutzt wurde. Sein Erfolg bei dieser Arbeit wurde nicht so sehr durch seine Größe erreicht, sondern mehr durch die Ehrfurcht, mit der er angesehen wurde. Man nimmt an, dass er der originale Heilige Hund von Tibet ist. Er ist sogar noch lebhafter als die anderen tibetischen Rassen der Gruppe 9, seine
Energie und Begeisterung geben ihm die Fähigkeit eines Miniatur Wachhundes, mit der Ähnlichkeit eines kleinen Old Englisch Sheepdogs.


ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD: Robust, von mittlerer Größe, langhaarig, mit quadratischer Silhouette.


WICHTIGE PROPORTIONEN:
Die Länge von der Spitze des Schulterblatts bis zum Rutenansatz ist die Gleiche wie die Höhe bis zum Widerrist.

VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN): Lebhaft, gutmütig. Treuer Kamerad mit vielen einnehmenden Wesenszügen. Aus sich herausgehend, wachsam, intelligent und mutig; weder ungestüm noch streitsüchtig. Fremden gegenüber zurückhaltend.

KOPF: Der Kopf ist reichlich mit langem Haar bedeckt, das nach vorne aber nicht über die Augen fällt und nicht die Fähigkeit des Hundes zu sehen beeinträchtigt. Am Unterkiefer befindet sich ein kleiner, aber nicht übertrieben ausgebildeter Bart. Alles zusammen gibt ergibt einen resoluten Ausdruck.


OBERKOPF
Schädel: Von mittlerer Länge, weder breit noch grob, von den Ohren zu den Augen hin etwas schmaler werdend. Zwischen den Ohren weder gewölbt noch völlig flach.
Stopp: Deutlich, aber nicht übertrieben ausgebildet.


GESICHTSSCHÄDEL
Nasenschwamm: Schwarz.
Fang: Kräftig. Die Länge von den Augen bis zur Nasenspitze hin ist gleich der Länge von den Augen bis zum Hinterhaupt.
Kiefer / Zähne: Unterkiefer gut entwickelt. Die Schneidezahnreihe bildet einen leichten Bogen, wobei die Schneidezähne in regelmäßigem Abstand und senkrecht im Kiefer stehen. Scherengebiss oder umgekehrtes Scherengebiss.
Backen: Jochbein gebogen, aber nicht so übermäßig ausgeprägt, dass es vorgewölbt wäre.
Augen: Gross, rund, weder hervorstehend noch tiefliegend; ziemlich weit auseinanderliegend, dunkelbraun, Augenlider schwarz.
Ohren: Hängend, nicht zu dicht am Kopf anliegend getragen, Vförmig, nicht zu groß, ziemlich hoch an den Seiten des Schädels angesetzt, üppig behaart.


HALS: Kräftig, muskulös, von mittlerer Länge, dem Kopf die Möglichkeit gebend oberhalb des Rückens getragen zu werden und somit insgesamt eine harmonische Erscheinung zu ergeben. In gut platzierte Schultern übergehend.

KÖRPER: Gut bemuskelt, kompakt und kraftvoll.
Obere Profillinie: Gerade.
Lenden: Kurz, leicht gewölbt.
Kruppe: Gerade.
Brust: Ziemlich gewölbte Rippen mit Brustkorb, der bis zum Ellenbogen reicht. Weit zurückreichender Brustkorb.
RUTE: Mittellang, ziemlich hoch angesetzt und fröhlich eingerollt über dem Rücken getragen. Sehr üppig behaart. Ein Knick nahe der Rutenspitze kommt oft vor und ist erlaubt.


GLIEDMASSEN
VORDERHAND:

Allgemeines: Stark behaart.
Schultern: Gut schräg zurückgelagert und von guter Länge.
Oberarm: Gute Länge und schräg.
Unterarm: Vorderläufe gerade und parallel.
Vordermittelfuss: Leicht schräg.
Vorderpfoten: Groß, rund, reichlich behaart mit Haaren zwischen den Zehen und Ballen. Gut flach auf den Ballen stehend, keine Wölbung in den Pfoten.


HINTERHAND:
Allgemeines: Stark behaart, gut bemuskelt. Gut gewinkelte Sprunggelenke und tief gestellte Hacken, die eine gerade
Rückenlinie und Schub ergeben.
Knie: Gut gewinkelt.
Sprunggelenk: Tief stehend.
Hinterpfoten: Groß, rund, reichlich behaart mit Haaren zwischen den Zehen und Ballen. Gut flach auf den Ballen stehend, keine Wölbung in den Pfoten.


GANGWERK: Zügig, mühelos mit gutem Vortritt, kraftvoller Schub. In Schritt und Trab sollen die Hinterläufe weder innerhalb noch außerhalb der Spur der Vorderläufe laufen.

HAARKLEID
Haar: Doppeltes Haarkleid. Unterwolle fein und wollig. Deckhaar üppig, fein, jedoch weder seidig oder wollig, lang, glatt oder gewellt, aber nicht lockig.
Farbe: Weiß, gold, creme, grau oder rauchfarben, schwarz, zwei- und dreifarbig; eigentlich ist jede Farbe mit Ausnahme von schokoladen leberbraun oder merle erlaubt.
GRÖSSE: Schulterhöhe bei Rüden 36 bis 41 cm, Hündinnen geringfügig kleiner.
FEHLER: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist.


DISQUALIFIZIERENDE FEHLER:

  • Aggressive und übermäßig ängstliche Hunde
  • Hunde, die deutlich physische Anomalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert
    werden.
N.B.
  • Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack
    befinden
  • Zur Zucht sollen ausschließlich funktional und klinisch gesunde, rassetypische Hunde verwendet werden.
 

Anatomie des Hundes

 
 
 
 

Kontakt

Tinghsa Bells Tibetan Terrier Kennel
Agnes Zeller
Tapolca-Diszel (am Plattensee)
H-8297 Hungary
Tel.: +36 30 212 5652 / WhatsApp
www.tinghsabells.com

 

Aktuelle Bilder

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Letzte Änderung am 06.04.2021